Wasserverband Strausberg-Erkner Druckversion
 
 
Meilensteine der Firmenentwicklung
 
Der Blick zurück schärft die Sicht in die Zukunft
 
2015 Per 1. Januar brauchen die Kunden des WSE nach einer weiteren Senkung der Schmutzwassermengengebühr nur noch 2,58 € pro m³ zu zahlen. Damit platziert sich der WSE an die dritte Stelle im Brandenburg-Vergleich.
Rekordzahlen auch im Trinkwasser: Anhaltende Trockenheit führt zu Höchstfördermengen seit Bestehen des Verbandes.
Im Dezember 2015 beschließt das BVerfG in Karlsruhe in bestimmten Fällen die Unrechtmäßigkeit der nachträglichen Beitragsbescheidung wegen des Verstoßes gegen das Rückwirkungsverbot und kippt die bis dahin als rechtmäßig anerkannte Bescheidung der sogenannten Altanschließer. Der Verband reagiert schnell und setzt die Vollziehung von Amts wegen aus und erstattet die beklagten Beitragssummen.
2014 Ab dem 01.01.2014 konnte die Schmutzwassermengengebühr von 2,82 € auf 2,75 € wiederholt gesenkt werden.
Im Mai wird das neue Wasserwerk Spitzmühle in Altlandsberg feierlich in Betrieb genommen.
Zum Jahresende wird der Technische Leiter Hartmut Wacke in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Seine Nachfolge tritt der Wasseringenieur André Bähler an. Die Verbandsversammlung wählt auf ihrer letzten Sitzung des Jahres Gerd Windisch, seit nunmehr 18 Jahren Kaufmännischer Leiter im WSE, einstimmig zum Stellvertretenden Verbandsvorsteher.
Durch das Gesetz zur Stärkung der Kommunalen Zusammenarbeit wurde u. a. das GKG hinsichtlich der Mitgliedsvertretung von amtsangehörige Gemeinden geändert. Seit Juli werden die Gemeinden Oberbarnim OT Klosterdorf, Rehfelde, Garzau-Garzin sowie Gosen-Neu Zittau durch ihre jeweiligen Amtsdirektoren vertreten.
2013 Im Juli bestätigt das OVG die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Frankfurt (Oder) über die Rechtmäßigkeit der Beitragssatzung des WSE.
Ende Mai besuchte eine 16-köpfige vietnamesische Delegation aus Politik und Versorgungsbetrieben den Abwasserbereich des WSE. Besonderes Interesse galt der technischen Ausrüstung sowie der Kalkulation der Gebühren.
2012 Zum Jahresauftakt konnte die Schmutzwassermengengebühr erneut gesenkt werden, von 3,12 Euro auf nun 2,82 Euro. Mit dem Baubeginn für das Wasserwerk Spitzmühle wurde zudem ein Meilenstein für eine zukunftssichere Versorgung gesetzt. Der Grundsteinlegung am 15. Juni 2012 folgte bereits ein halbes Jahr später das Richtfest am 14.12.2012.
2011 Im 20. Jahr des Bestehens beschert die Erfolgsgeschichte WSE seinen Kunden ab dem 01.01.2011 eine Gebührensenkung von 3,35 Euro auf 3,12 Euro.
2010 Mit dem Abschluss zur Rekonstruktion des wichtigen Wasserwerkes Erkner ist die Grundlage für eine stabile Trinkwasserversorgung in der Region südlich der Bundesstraße 1 gegeben. Im WSE wird Herr Hans Peter Thierfeld, Bürgermeister der Stadt Strausberg, verabschiedet und Herr Jochen Kirsch, Bürgermeister der Stadt Erkner, zum neuen Vorsitzenden gewählt.
2009 Durch das positive Jahresergebnis 2008 konnte für unsere Kunden die Schmutzwassermengengebühr ab dem 01.01.2009 von 3,45 Euro auf 3,35 Euro reduziert werden. Mit Gerichtsentscheidung zum ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7 % für das Legen eines Trinkwasserhausanschlusses wurde den Kunden unbürokratisch der Differenzbetrag von 19 % zu 7 % zurück überwiesen.
2008 Anhaltende Trockenheit im Juni des Jahres bescherte einen Tagesförderrekord von 50.160 Kubikmetern Trinkwasser. Anlass zur Überlegung für einen Wasserwerksneubau.
2007 Manfred Andruleit, Bürgermeister der Stadt Altlandsberg, der seit 2002 den Posten des Vorsitzenden der Verbandsversammlung inne hatte, übergibt am 26.09.2007 den Staffelstab an Hans Peter Thierfeld, Bürgermeister der Stadt Strausberg.
2006 Nicht nur die feierliche Einweihung der neuen Zufahrt "Am Wasserwerk", sondern überhaupt der 23. September mit seinem gelungenen "Tag der offenen Tür", war ein Höhepunkt im 15. Jahr des Bestehens.
2005 Zum 1. Januar tritt der WAZV Strausberg Süd-Ost dem WSE bei. Die Gemeinden Rehfelde und Garzau-Garzin sind damit die Mitglieder 15 und 16. Der WSE hat die Grenze von 150.000 Einwohnern im Verbandsgebiet durchbrochen.
2004 Zum 1. Januar werden zentrale und dezentrale Entsorgung wirtschaftlich gleichgestellt. Damit kostet der Kubikmeter Abwasser einheitlich 4,06 EUR. Mitte August erhält der WSE nach einjähriger Vorbereitung die Zertifizierung für sein Integriertes Managementsystem (IMS). Das integrierte Managementsystem umfasst die Teile Qualität, Umwelt- sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz.
2003 Am 28. Mai wird mit der Inbetriebnahme des Pumpwerkes Ruhlsdorfer Straße die Rekonstruktion des Hauptsammlers Strausberg erfolgreich abgeschlossen. Mitte Juni erscheint die erste Ausgabe der Strausberger Wasser Zeitung (SWZ) in einer Auflage von 64.500 Exeplaren.
2002 Im September gründen 8 Zweckverbände und 3 kommunale GmbH die "Kooperation Wasser und Abwasser Brandenburg-Ost". Der WSE gehört zu den Gründungsmitgliedern.
2001 Im Wasserwerk Strausberg erfolgt die Sanierung der Reinwasserstufe. Mit der Rekonstruktion der Gebäude in der Fließstraße werden für die Bereiche Wasserwerk, Trinkwassernetze, Elektro und Zählerdienst optimale Arbeitsbedingungen geschaffen. Im September werden die Bereiche Trinkwassernetze und Wasserwerk zum Bereich Versorgung zusammengeführt.
2000 Das neue Kundencenter Strausberg in der Hubertusallee feiert im März Richtfest. Einen Monat später startet der Betrieb der Leitwarte im Strausberger Wasserwerk. Das Kundencenter öffnet seine Tore. Zum Jahresende trifft der Feststellungsbescheid des Landrates zur Rechtmäßigkeit der Gründung des WSE ein.
1999 Ein Kooperationsvertrag zwischen dem WSE und dem TAZV Lehnin wird unterzeichnet, um bei der Entschuldung und Sanierung des Lehniner Zweckverbandes behilflich zu sein.
Nach zähen Verhandlungen schließt der WSE einen neuen Einleitvertrag mit den Berliner Wasserbetrieben ab. Dieser garantiert über 20 Jahre konstante Einleitpreise für die Kläranlage Münchehofe.
Im September wird die Rekonstruktion des Gebäudes im Produktionsbereich Entsorgung abgeschlossen. Das Maschinenhaus des Wasserwerks Erkner wird saniert.
1998 Der WSE nimmt die Entsorgung abflussloser Sammelgruben in eigene Regie. Im März zieht Strausberg nach monatelanger Diskussion die Klage zur Rechtmäßigkeit der Verbandsgründung zurück. Der Verband beteiligt sich zu 24 Prozent finanziell am neuen Klärwerk Werneuchen, das am 1. Juli in Betrieb geht.
1997 Die Gemeinde Neu Zittau sowie der Ortsteil Waldesruh der Gemeinde Dhlwitz-Hoppegarten werden komplett an das zentrale Trinkwassernetz des Wasserverbandes Strausberg-Erkner angeschlossen.
1996 Der strenge Winter stellt die Mitarbeiter des Verbandes auf eine harte Probe. Beinahe rund um die Uhr sind die Kollegen in den ersten Monaten im Einsatz.
Auf dem Gelände des Wasserwerks Strausberg wird die erste Stufe des computergestützten Prozessleitsystems installiert.
1995 Das Hauptpumpenwerk Fredersdorf geht in Betrieb. Damit ist die Voraussetzung für die Schmutzwasserentsorgung von ca. 12.000 Einwohnern der Gemeinde gesichert.
1994 Am 1. April werden alle wasserwirtschaftlichen Anlagen und betriebsnotwendigen Grundstücke in das Eigentum des WSE übertragen.
1993 Am 1. April übergibt die MWA GmbH Frankfurt (Oder) i. L. dem WSE alle wasserwirtschaftlichen Anlagen zur Nutzung. Parallel erhält der Verband die Entgelt- bzw. Gebührenhoheit.
1992 Die Verbandssatzung des WSE wird beschlossen und vom Landrat Gunter Fritsch genehmigt. Am 2. April erfolgt die Veröffentlichung im Amtsblatt für den Kreis Strausberg. Im Dezember veranlasst der Verband die Sanierung der Filterhalle des Wasserwerks Erkner.
1991 Am 23. Oktober findet die Gründungsversammlung des WSE mit zwölf Kommunen statt. Heute gehören insgesamt 16 Städte und Gemeinden zu den Mitgliedern.
 

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